Termine

  • Mo, 30.04.2018
    Beweglicher Ferientag
  • Mi, 02.05.2018
    Schulpflegschaftssitzung
  • Do, 03.05.2018
    Elternsprechnachmittag

Realschule Busbegleiter an der FCS

Ihre Kinder sind einer starken Truppe von Busbegleitern anvertraut. Begleitet werden die Busbegleiter der Realschule durch Hr. Schmidt.

Die Ausbildung zum Busbegleiter geschieht in Zusammenarbeit mit der Polizei Siegen (Hr. Möckel und Hr. Schmidt).


Zeitungsartikel zu Busbegleitern

In der Vergangenheit gab es für Fahrschüler der Freien Christlichen Schulen in Niederndorf (Hauptschule und Realschule) immer wieder schwierige, anstrengende und z.T. auch gefährliche Situationen (z.B. beim Warten auf den Bus, beim Einsteigen, während der Busfahrt).

Nach dem Motto „Mehr Sicherheit durch stärkere Schülerverantwortung“ ist in Niederndorf in Zusammenarbeit mit der Polizei und der VWS das Projekt „Busbegleiter“ gestartet worden. Nach dem erfolgreichen Vorbild anderer Schulstandorte (z.B. Schulzentrum Wenden) wurden 16 Schüler (9. und 10. Schuljahr) der Haupt- und Realschule zu „Busbegleitern“ ausgebildet. Welche Aufgaben hat der Busbegleiter?

  • Er hat auf Ordnung und Sicherheit zu achten:
  • Beim Warten auf den Bus
  • Beim Anfahren des Busses an die Haltestelle
  • Beim Einsteigen der Schüler in den Bus
  • Bei der Busfahrt

Die Ausbildung zum Busbegleiter wurde durchgeführt von den Verkehrssicherheitsberatern der Kreispolizeibehörde Siegen (R. Möckel und Volker v. Hagen), unterstützt vom Bezirksdienst der Polizeiinspektion Siegen (K. Bottenberg) und der VWS (M. Forneberg).

Schwerpunkte der Ausbildung waren:

  • Herbeiführen von Transparenz und Sicherheit beim Handeln
  • Verhalten an der Bushaltestelle und im Bus
  • Wahrnehmungsübungen
  • Wie Konflikte entstehen (Rollenspiele)
  • Deeskalationstraining
  • Wie wirke ich auf andere? - Nonverbale Kommunikation (Körpersprache und Kommunikation)
  • Praktische Simulationen durch Rollenspiele

Das erwartete Verhalten der Fahrschüler und der Maßnahmenkatalog der Busbegleiter wurde von Schülern, Eltern und Lehrern gemeinsam erarbeitet und sowohl von der Schulpflegschaft als auch von der Schulkonferenz verabschiedet.

Zum Einsatz kommen die Busbegleiter nach den Herbstferien.

Folgende Schüler erhielten für den erfolgreichen Abschluss zum Busbegleiter einen Qualifikationsnachweis:

Schüler der Hauptschule: Manuel Civitavecchia, Angelina Mager, Emanuel Birlenbach

Schüler der Realschule: Dominic Bäumer, Stefan Bäumer, Kevin Braun, Michael Brück, Jan-Marten Cramer, Stephan Dietrich, Alina Fick, Benjamin Hein, Tim Oliver Heinz, Christian Klein, Jan-David Weller, Tim Wild


Verhalten der Busschüler und Maßnahmen

Verhalten der Busschüler:
Auf dem Schulweg sind grundsätzlich vorhandene Bürgersteige oder Fußgängerüberwege zu nutzen. Verhalten sich beim Warten auf den Bus so, dass niemand gestört oder gefährdet wird (z.B. kein Müll neben die Mülleimer, keine Rangeleien, kein Schubsen, keine Schneebälle, höfliches Verhalten zu anderen Fahrgästen etc.). Beim Warten auf den Bus stellen sich die Schüler zu zweit auf und halten ihre Fahrkarte in der Hand. Der Busbegleiter (BB) achtet darauf, dass nicht immer die gleichen Schüler zuerst einsteigen. Die BB können die Fahrkarten kontrollieren.

Das Einsteigen in den Bus geschieht ohne zu drängeln. Sitzplätze werden von hinten nach vorne durchgängig besetzt. Die Schüler verhalten sich freundlich und grüßen den Busfahrer.
Schüler, die einen Sitzplatz bekommen haben, bleiben während der Fahrt sitzen.
Der BB achtet darauf, dass nicht immer die gleichen Schüler keinen Sitzplatz bekommen.
Im Bus wird auf Sauberkeit geachtet (kein Müll in den Bus werfen). Sollten ältere Fahrgäste (auch schwangere Frauen) keinen Sitzplatz haben, steht man auf und bietet seinen
Platz an. Auf Schreien, Rufen oder sonstigen Lärm wird während der Fahrt verzichtet.
Die Einrichtung des Busses wird weder verschmutzt noch beschädigt. Den Anweisungen des Busfahrers wird sofort Folge geleistet. Die Schüler sollen die Busbegleiter respektieren und ihren Anweisungen Folge leisten.

Maßnahmenkatalog
Der Busbegleiter spricht den Schüler an (Ton: freundlich, bestimmt), nennt ihm sein Fehlverhalten und forden ihn auf, das Fehlverhalten einzustellen. Findet keine Verhaltensänderung statt, fordert der BB den Schüler erneut auf, sein Verhalten sofort zu
verändern. Er notiert den Namen des Schülers in seinem Meldezettel. Eine Kopie des Meldezettels gelangt über die Klassenlehrer zu den Eltern des Schülers und wird von diesen zur Kenntnis genommen und unterzeichnet. Die Meldezettel werden der Schulleitung in regelmäßigen Abständen vorgelegt. Grob fahrlässiges oder sonstiges Fehlverhalten der Schüler (Verhalten, durch das Schüler sich selbst oder andere in Gefahr bringen, Beschädigungen im Bus, Rauchen im Bus etc.) wird sofort der Schulleitung
gemeldet. Mit Schülern, die mehrfach gemeldet wurden, wird mit dem Busbegleiter und der Schulleitung ein Gespräch geführt, in dem der Sachverhalt besprochen wird. Dem Schüler wird deutlich gemacht, dass bei weiterem Fehlverhalten das Vorrecht, mit dem Schulbus fahren zu dürfen, auf eine gewisse Zeit entzogen werden kann.

Die Eltern werden durch die Schulleitung über mögliche Konsequenzen informiert.
Sollte es aufgrund von anhaltendem Fehlverhalten zu einem weiteren Gespräch mit der Schulleitung kommen, wird in Absprache mit den Eltern dem Schüler die Fahrkarte für eine gewisse Zeit (z.B. eine Woche) entzogen. Gibt es keine dauerhafte Verhaltensänderung, kann die Schulleitung den Schulträger bitten, den Schulvertrag zu kündigen.

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