Termine

  • Sa, 27.01.2018
    Skifreizeit
  • Fr, 02.02.2018
    Zeugnisausgabe 3. Stunde
  • Mo, 05.02.2018
    Anmeldewoche

Realschule Londonfahrt

London ist immer eine Reise wert. Die Aussage überprüften 51 Schüler der Realschule Niederndorf gemeinsam mit 5 Begleitern unter der Leitung von Dawn und Jürgen Kleinloh, indem sie sich am 9.Mai abends gegen 22:30 Uhr per Bus Richtung London aufmachten.


Über den Fährhafen von Dünkirchen ging es in den Kreidefelsen von Dover entgegen. Der stärker werdende Seegang breitete dabei bei einigen Teilnehmern leichtes Unwohlsein. Die nächtliche Anreise gestaltete sich unruhig, waren doch alle in gespannter Erwartung,  was da kommen möge, standen doch mit dem Freitag und Samstag zwei ereignisreiche Tage bevor, in denen nicht nur das riesige U-Bahnnetz beeindruckte. Neben dem Tower von London, dem London Eye, dem Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud waren auch der Wachwechsel am Buckingham Palast und weitere historische Orte fest eingeplant. Die Übernachtung war im „Youth Hostel“ am Holland Park, nahe dem Zentrum, gebucht. Bei Zimmergrößen von bis zu 20 Betten war eine gewisse Unruhe vorprogrammiert, die allerdings durch die allgemeine Müdigkeit in Schach gehalten wurde. Am Samstagmorgen gab es ein reichhaltiges englisches Frühstück.  Verständigungsdefizite beim Ordern der Speisen wurden dabei mit teils lebhafter Zeichensprache kompensiert. Nach der geballten englischen Kultur des ersten Tages gab es am zweiten Tag genügend Zeit, in Kleingruppen London individuell auf eigene Faust zu erkunden. Besonders beliebt beim Shoppen waren dabei „Camden Town“  und „Covent Garden“.  Auf den diversen Märkten gab es immer wieder Gelegenheit, das Verhandlungsgeschick in englischer Sprache zu testen. In den kostenlosen Londoner Museen, wie zum Beispiel dem „Science Museum“, dem „Natural History Museum“ oder dem „Greewich Visitor Center“  konnte viel bestaunt und die eine oder andere Wissenslücke geschlossen werden. Nach zwei  abwechslungsreichen Tagen auf der britischen Insel ging es am 12.Mai um 0:50 mit der Nachtfähre wieder zurück auf das französische Festland bei Calais. Hier sollte kurz erwähnt werden, dass die eigentlich gebuchte Fähre überhaupt  nicht von Dover ablegte und die nächste Verbindung zum Festland erst für 08:00 angesetzt war. Warum die Fähre aus dem Fahrplan gestrichen wurde, ist noch immer nicht bekannt. Dank einer spontanen Gebetserhörung konnten wir kostenneutral auf das Konkurrenzunternehmen umbuchen, so dass wir mit nur 20 Minuten Verzögerung den Hafen hinter uns ließen. Im Gegensatz zur Hinfahrt wurde die Heimreise mit dem Bus, bei deutlich reduziertem Lärmpegel, meist schlafend verbracht. Gegen 10:00 am Sonntagmorgen konnten die Teilnehmer, leicht verschlafen, von den Eltern in Empfang genommen werden.