Termine

  • Sa, 27.01.2018
    Skifreizeit
  • Fr, 02.02.2018
    Zeugnisausgabe 3. Stunde
  • Mo, 05.02.2018
    Anmeldewoche

Realschule ABSCHLUSSFAHRT DER 10b NACH SCHOTTLAND

Unsere letzte gemeinsame Reise ging, wie ja fast jeder weiß, nach Schottland.
Die Meinungen zu dieser Fahrt waren sehr unterschiedlich. Auch die Vorfreude hielt sich bei vielen in Grenzen.
Doch als wir uns dann am Donnerstag den 24.Juni alle an der Siegerlandhalle beim „IDEAL-Bus“ trafen, hatte jeder gute Laune und war gespannt, was uns wohl erwarten würde.


Wir freuten uns „mit netten Menschen unterwegs“ sein zu dürfen. So wie wir sind, ging es auch sofort chaotisch los. Wegen Daniel durften/mussten wir 30 zusätzliche Warteminuten erleben, nur weil er seinen Personalausweis vergessen hatte. 
Unser erster längerer Stopp war in Brügge/Belgien. 
Dort hatten wir ungefähr  2,5 Std. freie Zeit,  die wir sehr unterschiedlich nutzten.  Der größte Teil unternahm eine Bootstour durch die Kanäle von Brügge. Dabei sahen wir nicht nur die schönen Gebäude und Pflanzen, sondern erlebten auch die Freundlichkeit der Arbeiter und Vorbeigehenden, die uns jedes Mal fröhlich zuwinkten.
Anschließend ging es dann mit dem Bus weiter zum Hafen in Zeebrugge, wo das Fährschiff der P&O Ferries auf uns wartete, um uns nach England zu bringen  Nach Komplikationen beim Einchecken durften wir dann doch endlich in unsere Kabinen. Es war im Vergleich zu der Rückfahrt eine eher kleine Fähre, so fand sich jeder gut zurecht.
Um 9Uhr machten wir an Deck ein gemeinsames Bild bei wunderschönem Sonnenuntergang.  Den Abend gestalteten wir alle unterschiedlich.
Am nächsten Morgen wurden wir von der aus dem Lautsprecher kommenden, netten Stimme in verschiedenen Sprachen geweckt, die uns schnell bewusst machte, dass Deutschland weit hinter uns lag und wir mitten auf unserer Reise waren.


Um 8:15Uhr (schon laut der anderen Zeitzone) war die Ankunft in Hull geplant.
Aber auch hier durften wir weitere Minuten Verzögerung genießen, um in Kabinen gelassene Pässe zu holen (diesmal nicht Daniel, Danke Mücke). In Schottland waren wir aber noch lange nicht, sondern  erst in Mittel-England. Dort konnten wir eine  wunderschöne Bilderbuchlandschaft und sehenswerte Brücken bewundern.
Bei dem tollen Anblick warteten wir alle auf leckere Bockwürstchen von unserem „Brümmer-Koch“ aus der Busküche.
Es dauerte noch eine Weile, bis wir unser tatsächliches Ziel, Loch Linnhe in den schottischen Highlands erreichten. Aber um ca. 18 Uhr war es dann endlich so weit. Nach ungefähr 35 Std. erreichten wir endlich unser Haus in Schottland: Abernethy Ardgour!
Der erste Eindruck vom Haus und dem umliegenden Gelände war wunderschön.
Wir bekamen unsere Zimmer zugeteilt, und dann gab es auch schon sofort das Abendessen als Barbecue. Die lieben Leute vom Haus hatten alles gut vorbereitet. Leider mussten wir zum Essen ins Haus gehen, weil draußen, vor allem beim Feuer, eine große Mückenplage herrschte.
Nach dem Essen hatten wir Zeit, unsere Zimmer richtig zu beziehen und uns die Gegend genauer anzusehen. Das Haus war schön, aber einzelne Räume wie Duschen und Toiletten waren eher unangenehm.
Auf dem Gelände stand uns eine Turnhalle zur Verfügung, die wir gerne nutzten.
An diesem Abend fielen alle müde ins Bett.


Am Samstag war unser erster richtiger Tag in Schottland. Wir waren alle noch sehr müde von der langen Fahrt, aber das änderte sich nach einem richtigen schottischen Frühstück. Unsere netten Gastgeber taten alles, um uns die schottische Küche näher zu bringen.
Nach dem Mittagessen starteten wir mit unseren „activities“. Wir durften wählen zwischen Kanu und Kajak fahren, Bogenschießen, „Rock Climbing“ und Wandern, doch gewandert ist niemand;).
Wir alle hatten in den verschiedenen Kleingruppen viel Spaß.
Viele erkannten, dass Wasser echt kalt sein kann und Bogenschießen weh tut (Frau Müllers Oberarme waren hinterher durchgehend blau, was jedoch niemand nachvollziehen konnte. Wie haben Sie das bloß angestellt??) Die Aktivitäten setzten wir am folgenden Tag fort. Jeder konnte sich eine neue Gruppe aussuchen oder auch die vom vorherigen Tag noch mal besuchen.
Sonntag 27.06.: Wir starteten den Tag, wie jeden anderen auch, mit einem Gebet und freiwilliger Bibelarbeit. Nach den o.g. Aktivitäten gab es kein anderes Thema mehr als die „Fußball-WM“ - England gegen Deutschland (natürlich).
Nach ein paar technischen Problemen klappte die Übertragung endlich. Wir waren alle begeistert dabei und freuten uns, wenn unser englischer Freund John reinguckte Danach war nicht mehr viel los. Wir freuten uns über den deutschen Sieg und genossen unsere freie Zeit, die viele dazu gebrauchten, den Berg zu besteigen, der hinter unserem Haus lag. Von oben hatte man eine geniale Aussicht über „Loch Linnhe“ und die Berglandschaft.
Zwischendurch wurden wir immer mit leckeren schottischen Keksen versorgt.
Montag 28.06.: Ausflugstag! Ziel – Loch Ness. Wir schmierten uns alle reichlich Lunchpakete und packten uns, nicht zu vergessen, „the best brownies ever“ ein. Auf der Fahrt genossen wir alle wieder die tolle Landschaft mit wunderschönen Rhododendren Zwischendurch bekamen wir ein paar Infos zu Loch Ness, und kurze Zeit später waren wir auch schon da.
Direkt an den See konnte zunächst erstmal keiner gelangen, dafür klapperten wir alle Souvenirläden in Drumnadrochit ab, kauften Karten und machten Fotos mit „Nessi“. Dann fuhren wir auch schon weiter, machten aber noch einen kleinen Zwischenstopp, um doch noch ans Wasser zu gelangen. Dort spielte uns ein schottischer Dudelsackspieler die deutsche Nationalhymne als Belohnung für den deutschen Sieg am Vortag über die „Feinde“ der Schotten.
Kurze Zeit später ging es weiter nach Fort William. Dort konnten wir ein wenig shoppen gehen und uns für die Heimreise nach Deutschland ausrüsten.
Danach mussten wir alle auch schon wieder unsere Koffer packen, da die Rückfahrt am nächsten Tag ziemlich früh angesetzt war.
Dienstag 29.06.: 7Uhr Abfahrt. Alles ging ziemlich schnell. Alle Sachen waren gepackt, die letzten Brote geschmiert und alle Gastgeber fotografiert.
Wir verabschiedeten und bedankten uns, und schon waren wir wieder auf dem Weg nach Deutschland.
Wir genossen alle ein letztes Mal die geniale Aussicht und ließen die tolle Zeit Revue passieren.
Gegen Mittag machten wir Halt in York, wo wir einen ehemaligen FCS – Schüler (Stefan Bäumer) trafen, der uns ein wenig von der dortigen Bibelschule und vom mittelalterlichen York zeigte.
Wir gingen los und schauten uns in Kleingruppen York noch mal genauer an.
Nach weiteren 2 Stunden erreichten für wieder die Fähre in Hull, die im Gegensatz zu der auf der Hinfahrt zum Verlaufen groß war!!! (Zum Glück hingen überall Pläne aus, wer weiß, ob wir sonst je wieder herausgefunden hätten ;-)  Mittwoch 30.06.: Wir wurden wieder von der netten Lautsprecherstimme an Bord geweckt und merkten, dass Deutschland wieder näher gekommen war.
In Holland legten wir in Scheveningen eine Zwischenpause ein  und einige von uns gingen im Meer baden.
Am späten Nachmittag fuhren wir weiter, und am frühen Abend kamen wir dann müde wieder an der Siegerlandhalle an.

Es war eine sehr schöne Zeit, an die wir noch lange zurückdenken werden!
                                                                                               (Mareike Göbel)