Begrüßung der Schulleitung

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Seit August 2016 sind wir zwei Schulen unter einem Dach: ...


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Für den schnellen Kontakt:

FcS Siegen
Kaan-Marienborn

Sekretariat:
Frau von der Heyden
Tel: 0271-7734350
kaan@fcs-siegen.de
Augärtenstr. 15
57074 Siegen

Hauptschule Gemeinsam sind wir stark :: Inklusion an der FCS

Als eine Schule, die auf biblischer Basis arbeitet und sich nach Jesus Christus benennt, fühlen wir uns besonders verpflichtet, möglichst jeden jungen Menschen willkommen zu heißen und jedem Wertschätzung entgegen zu bringen, unabhängig seiner Begabungen und Begrenzungen. Im folgenden sollen Sie einen Überblick über die inklusive Beschulung an der FCS in Kaan Marienborn erhalten.


1 Rahmenbedingungen

  • 3 Sonderpädagogen und eine Schulsozialarbeiterin sind ständig vor Ort​
  • jeder Sonderpädagoge ist für zwei aufeinanderfolgende Jahrgänge zuständig
  • 8 von 12 Klassen sind aktuell sogenannte Inklusionsklassen mit max. 5 bis 7 Schülerinnen und Schülern (SuS) mit besonderem Förderbedarf.
  • 15 SchulbegleiterInnen sind zusätzlich noch im Einsatz und unterstützen wo möglich und nötig

​2 Schulleben

Für uns ist es absolut selbstverständlich, dass die SuS mit besonderem Förderbedarf an unserer Schule voll integriert und respektiert sind. Sie gestalten Schulgottesdienste mit ihren Klassenkameradinnen, gehen auf Klassenfahrt und machen Praktika und übernehmen auch Verantwortung in der Klasse.

Darüber hinaus können sie sich auch außerhalb der Klasse verantwortlich einsetzen. So übernimmt einer dieser Schüler die Leitung der Lichttechnik während größerer Schulveranstaltungen. Ein anderer arbeitet leidenschaftlich gerne und verantwortungsvoll mit dem Hausmeister.

 

​3 Förderung

Um den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen der SuS mit Förderbedarf gerecht werden zu können, gibt es verschiedene Ansätze der Förderung.
 

a. Unterricht

  • findet sowohl binnendiffernziert im Klassenverband statt,
  • als auch außendifferenziert in Kleingruppen, was den meisten SuS mit Förderbedarf sehr gut tut.
  • zusätzlich kann stundenweise auch eine Einzelförderung sinnvoll sein

b. Individuelle Förderung

  • Schwerpunkte sind hier besondere Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechnen, sowie der Fein- und Grobmotorik
  • Darüber hinaus können die SuS auch Angebote, wie eine Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5 und 6) oder das Marburger Konzentrationstraining annehmen.

c. Lebenspraktische Übungen

Schule besteht nicht nur aus theoretischen Inhalten, sondern möchte aufs Leben vorbereiten. Daher ist uns gerade im Bereich der Förderpädagogik dieser Bereich sehr wichtig.

Schon ab Klasse 5 sollen die SuS mit Förderbedarf die Möglichkeit erhalten, alltägliche Dinge neu zu erlernen oder zu festigen. Dazu gehören das Einkaufen, Fahrpläne richtig lesen und kleinere handwerkliche Tätigkeiten.

Darüber hinaus engagieren sich die SuS ab Klasse 7 auch in den Bereichen Hauswirtschaft, Garten- Landschaftsbau (z.B. Schulgarten) oder als Maler- und Lackierer.

Diese Tätigkeiten machen den meisten SuS sehr viel Spaß, weil sie hier ihr Potential ausbauen können. Immer wieder führt das auch zu einer Steigerung im Unterricht.

d. Praktika

Die SuS mit besonderem Förderbedarf nehmen ganz normal an den schulischen Praktika teil und werden dort sowohl vom Klassen-, als auch vom Förderlehrer vorbereitet und betreut.

Darüber hinaus besteht für alle SuS mit Förderbedarf die Möglichkeit ab Klasse 9 ein sogenanntes Langzeitpraktikum zu absolvieren. Dieses dauert mindestens ein Halbjahr und kann bis Klasse 10 verlängert werden.

Gerade diese Praktika sind für viele unserer Schülerinnen und Schüler die eigentliche Bewerbung um eine Ausbildungsstelle.

4 Beratung & Kommunikation

Jeder Förderlehrer ist an einer engen Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten interessiert.

Ab Klasse 5  ...

  • regelmäßiger Austausch mit allen an der Förderung Beteiligten
  • Gespräch mindestens einmal pro Schuljahr über Förderziele, Differenzierung u.a.m.

​Ab Klasse 7:

  • Schullaufbahnberatung, die einmal jährlich für alle verpflichtend ist​

​Ab Klasse 9:

  • Berufs- und Ausbildungsberatung
  • Kontaktaufnahme mit der Rehaberatung der Agentur für Arbeit
  • Konkretisierung des Abschlusszieles