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FcS Siegen
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Hauptschule Diakonisches Praktikum in Görlitz

Eine Woche im „wilden Osten“ – eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern fuhr zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Frau Ehring vom 01. bis 08. Oktober nach Görlitz in Sachsen. Grund dafür war das diakonische Praktikum, das in der Form zum ersten Mal angeboten und durchgeführt wurde. Schwerpunkt des Praktikums waren das Mitarbeiten und Mitleben in einem Gemeindegründungsprojekt im Zentrum von Görlitz.


 Eine Woche im „wilden Osten“ – eine Gruppe von acht Schülerinnen und Schülern fuhr zusammen mit der Schulsozialarbeiterin Frau Ehring vom 01. bis 08. Oktober nach Görlitz in Sachsen. Grund dafür war das diakonische Praktikum, das in der Form zum ersten Mal angeboten und durchgeführt wurde. Schwerpunkt des Praktikums waren das Mitarbeiten und Mitleben in einem Gemeindegründungsprojekt im Zentrum von Görlitz (http://www.calvarychapelgoerlitz.de). Dazu zählte zum einen die Betreuung der Kinder der Pastorenfamilie, sowie die Mithilfe im Haushalt. Durch den kurzfristigen Umzug der Familie und der Gemeinderäume gab es eine Fülle praktischer Arbeiten zu erledigen wie Aufräumen, Putzen oder Materialien von A nach B zu transportieren. Zum Glück hatten wir den VW-Bus des CVJM Gosenbach mit dabei! Außerdem nahmen wir an den Gemeindeveranstaltungen und Gottesdiensten teil und wirkten dabei zum Teil auch mit.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Besuche, Kennenlernen und Mitarbeiten von und in sozial-diakonischen Einrichtungen der Stadt. Dazu gehörten ein Kindergarten, die Stadtmission der Diakonie und die Bahnhofsmission in Görlitz, sowie der Verein „einer für alle e.V.“ (http://www.efa-goerlitz.de).

Untergebracht waren wir in den Gemeinderäumen bzw. privat. Dadurch waren die Jugendlichen mit verantwortlich für die Alltagsorganisation (Einkauf, Essenszubereitung, Aufräumen usw.).

Durch die unmittelbare Nachbarschaft zu Polen, vor allem zur direkt über der Neiße liegenden Stadt Zgorcelec, kam zu den sozial-diakonischen Aufgaben auch die Auseinandersetzung mit der osteuropäischen polnischen Kultur und der deutsch-polnischen Geschichte dazu.

 

Als freie christliche Schule ist uns nicht nur wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler Lebenswelten kennenlernen, die von der ihren verschieden sind, und in der Auseinandersetzung damit sowohl eine gesunde Toleranz entwickeln, als auch in der eigenen Identität gestärkt werden. Wichtig ist uns auch, Licht in dieser Welt zu sein. Wir möchten unsere Schülerinnen und Schüler dabei unterstützen, ihren eigenen Glauben zu leben und Nächstenliebe ganz praktisch zu üben. Dass das Konzept aufgeht, zeigt die Mitarbeit von einigen der Jugendlichen im Straßencafé (House of Hope) in Siegen, die sich aus der Vorbereitung des Praktikums ergeben hat.  

 

Und das Fazit von Annsophie, Annika, Benni, David, Johanna, Karolin, Katharina und Till? Sie würden jederzeit wieder mitfahren. Sie haben viel gelernt, viel Neues gesehen und vor allem eine sehr beeindruckende Familie erlebt, die ihren Glauben ganz konkret lebt.